UNZULÄNGLICHKEITEN DES IRDISCHEN VERSTANDES.

Wenn ich weder mit irdischen Tatsachen noch materiellen Hilfsmitteln jenseitige Dinge und geistige Geschehnisse beweisen kann, um die, welche ich davon überzeugen möchte, wirklich zu überzeugen, bediene ich mich einer entsprechenden Frage. Jeder intelligente Mensch, d. h. intelligent durch Erfahrung des Lebens, nicht schein-intelligent durch Schulweisheit, muß sich von Zeit zu Zeit wohl selbst fragen, so, wie einst Napoleon eine Frage formte, in einer sternenübersäten Nacht aus einem Fenster seines Palastes schauend:

„Frage mich nicht, ob ich glaube, daß diese gewaltige Schöpfung nicht einen Urheber besäße!“

Aus dieser Formulierung der Frage aber sprach der positive Glaube des Korsen an eine höhere Macht!

Gesetzt auch den Fall, daß ein Mensch die Existenz eines Gottes bejaht, eines großen Architekten des gewaltigen Universums, eines Urhebers der Schöpfung, wird sich ihm sofort eine zweite Frage über das Problem des Leidens und Bösen ganz von selbst auf die Zunge drängen. Dieses Problem nun zu lösen, ist nicht so einfach, und der Mensch wird unverzüglich die Frage stellen:

„Warum erlaubt Gott solches Leiden und Elend in unserer Mitte?“

Und da ein solcher Mensch noch nicht die absolute Wahrheit, mit anderen Worten gesagt, das Schöpfungswissen kennt, wird er unglücklich über das Problem sinnen und grübeln, den und jenen Punkt erörtern, ohne jedoch zu einem Ziel zu kommen.

Auch noch andere Probleme gibt es, so alt wie die Menschheit auf Erden, die nie gelöst werden können, die kein Menschenhirn je zu erklären fähig ist, es sei, daß ein Wahrheitssucher sein Forschen auf die Botschaften Gottes begründet.

Solche Botschaften des Höchsten sind hie und da den Menschen durch reine Gefäße übermittelt worden, in denen hohe Geister inkarnierten, um in Fleisch und Blut ihr Missionsamt ausüben zu können. Wir wissen von diesen Wahrheitsbringern, von oben gesendet, die verirrten Menschen wieder zum Licht zu führen.

Krishna und Buddha offenbarten die Wahrheit den Indern, Zoroaster den Persern, Mohammed den Arabern, Lao-Tse den Chinesen und der Gottessohn Jesus dem Volk Palästinas.

Tiefen Bedauerns aber wissen wir auch, daß die jeweiligen Nachfahren der großen Wahrheitskünder das gebrachte Weistum verbogen, die Lehren verwässerten, wenn nicht verstümmelten. Wahrheit wurde Lüge, rechte Lehre Irrlehre.

Es verblieben nur wenige Menschengeister, die unwankbar an der Wahrheit festhielten, in denen die Fackel des Lichtes nicht erlosch, selbst als Hohn und Feindschaft sie traf, und die sich auch nicht scheuten, Kirchen und Tempel zu verlassen, die ihre Tore Irrlehren geöffnet, aber ihre Treue den Wahrheitskündern selbst bewahrten, den Königen des Geistes.

Außer diesen Wahrheitsbringern erstanden im Lauf der Jahrhunderte noch andere Verkünder, Irrlehrer und falsche Propheten, Töter der Wahrheit und schlaue Apostel erdgebundenen Verstandes.

Getrennt von dem Lebensstrom göttlicher Strahlung, durch Verkümmerung des Hinter- oder Empfindungshirnes selbst organisch gehemmt, Geistiges, somit die Wahrheit, zu erkennen, nähern sich Materialisten und kalte Verstandesmenschen - zu denen heute die Jünger der Wissenschaften fast ausnahmslos zählen - allen Problemen der Menschen wie auch der Schöpfung mit Seziermessern, Mikroskopen und anderen Erdinstrumenten. Mit denen aber fehlen sie, in die Geheimnisse des Gotteswaltens einzudringen, sie zu erforschen, sowie die mysteriösen Rätsel der Schöpfung zu ergründen.

Für alle diese liegt meine Frage bereit. Ich stelle sie den Massen sich blähender Gelehrter mit ihrem aufgespeicherten Pseudowissen, unfähig zu erfassen, ja erfassen zu wollen, was sie weder sehen, hören oder tasten können.

Ich frage sie dies:

„Vorausgesetzt, daß Ihr an einen Gott noch glaubt, glaubet an seine erbarmende Liebe, wie könnt Ihr glauben, daß er sein Schöpfungswerk so beschloß, daß er die Geistwesen in seinem Werke, die Krone der Schöpfung, mit Kummer und Leid und Mühsal bedachte?“

Ich würde fortfahren zu fragen:

„Wäre es nicht besser zu glauben und auch viel logischer, daß Gott, der die Güte ist, seiner Art entsprechend, in möglichst vollkommener Weise, gesund an Seele und Leib, auch seine Geschöpfe formte? Wäre es nicht vernünftiger zu meinen, daß der Abstieg des Menschen, sein Verfall in Barbarentum, ja, sein Sinken unters Tier in ethisch-moralischer Hinsicht, durch ihn selbst anhub, jenes Menschen, der sich unwürdig der Gnaden Gottes zeigte, durch Eigenwollen, nicht durch Gottes Wollen, stürzte - was alles Leid und Elend nach sich zog!

Der Bibelbericht des Sündenfalles in der Genesis Mose ist nur zum Teil allegorisch, recht gedeutet entspricht er der Wahrheit. Man unterscheide nur den Sinn der beiden Worte „Fall“ und „Stoß“! Gottvater stieß nie was er schuf in das Dunkel. Auch schuf er nie Wesen, damit sie gleich Marionetten auf einer Bühne fungierten. Die Wahrheit, daß der Mensch durch sich selbst zum Sturze kam, indem er der Versuchung nicht widerstehen konnte, ist genug Beweis dafür, daß ihm bis zum Fall der freie Wille über sein eigen Geschick, also das höchste der Krone der Schöpfung vom Schöpfer selbst zugebilligte Attribut zugebilligt blieb.

Noch weitere Probleme, oft der schwierigsten Art, belasten Menschenexistenzen. Sie besprechen sie unter sich, oft Tage, oft Wochen, woraus zumeist die Verwirrung noch zunimmt. Geistprobleme werden in Versammlungen und Kongressen behandelt, ein Redner versucht den anderen zu schlagen - der stille Zuhörer aber lernt nichts. Gar manches ließe sich hierüber sagen, doch liegt es nicht im Rahmen dieser Schrift.

Ich schließe sie mit meiner eigenen Erkenntnis, die mir wurde, nachdem ich die Gralsbotschaft Abdruschins „Im Lichte der Wahrheit“ gelesen durchschürft und zu einem Teil meiner selbst gemacht hatte.

Mein Urteil lautet:

Wenn alle versammelten Religionslehrer der Welt und alle Seher und Propheten. die während der Jahrtausende im Stoffe lebten, mir einmütig bezeugten, daß Abdruschin, der Weltenlehrer, in seinen Offenbarungen irrig wäre, ich würde ihnen doch nicht glauben!

Wenn alle Menschheit mich eines gleichen belehren würde, ich würde mich abwenden – unüberzeugt!

Als letzter Beweis für die Annahme, daß jene irren und nicht ich, müßte ich nur immer wieder meine innerste Erfahrung bringen.

Selbst bei einem Versuch, mich mittels hellseherischer oder hypnotischer Hilfsmaßnahmen zu einem Widerruf meiner Überzeugung zu zwingen, würde ich jene energisch verstoßen mit etwas, das bei weitem stärker, wertvoller und - meiner Ansicht nach unwiderlegbar ist.

Das beruht in meinem persönlichen Erleben und der eigenen Erkennung des Menschensohnes und Weltenlehrers, wie in dessen direkter Strahlung auf meinen Geist, der in ihm das Licht der Welt erlebte!

Dies alles wird indessen dem Materialisten mit seiner verlorenen Innenwelt, wie den schlau sich dünkenden Irrlehrern und „Alles-besser-wissen-Wollenden“ in unserer zu Ende gehenden Weltenzeit als ein eitles und abwegiges Spekulationsunterfangen dünken.

Solchen Leugnern kosmischer Weisheit, des Lichtes und der Wahrheit, noch helfen zu wollen, würde nichts anderes bedeuten, als „die Perlen vor die Säue zu werfen!“



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GEISTIGER Verfall UND WIEDERERWECKUNG.


„Alle, welche die Freiheit lieben, müssen die Meinung vertreten, daß Regieren keine Wissenschaft ist, sondern eine Kunst, wobei die Mitarbeit eines freien Volkes unerläßlich ist!“

In der gewaltigen geschichtlichen Entwicklung der Menschheit bildet das Zeitalter des „Ismus“ ein besonderes Kapitel.

Die Ideologien des Kommunismus, Faschismus, Falangismus und Nationalismus (l1) haben für eine beträchtliche Zeit das Tor zu jenem Fragenkomplex geschlossen, der mit Gott und seinem Reiche dient.

Die Fragen, ob der individuelle Mensch Rechte besitzt, ob Naturge-setze bestehen und Gottgesetze die Schöpfung wie ein Nervenstrang durchziehen, bekümmern in keiner Weise jene, die sich gewollt von jenem trennten, der selbst das Leben ist. Anti-Christ und seine Gefolgschaft, Gottesleugner und Materialisten proklamieren kurzerhand, daß sie einen Gesetzkörper für sich selbst bilden, mit dem sie auch andere in raffiniert und großzügig angelegten Revolutionen zu beglücken trachten, sich dabei jenes Prinzips bedienend, daß „der Zweck das Mittel heiligt“.

Von Beginn an war die Bahn der Menschheit im Stoffe ein Abenteuer ohne Ende, voller Versuchung und Irrtum auf allen Wegen. Schlachten wurden geschlagen zwischen Freiheit und Autorität, Grausamkeit und Menschlichkeit, Zweckmäßigkeit und Idealismus, Vernunft und Gemütsbewegung, Prosa und Poesie in stetem Wechsel sich gegenseitigen Bekämpfens. Selbst Glaube und Prophetentum wurden in ihren Grundfesten erschüttert - so zeigt sich in all deren Folgen die Lage des gesamten Menschheitsgeschlechtes am Ende des ersten Teiles geistiger Entwicklung zur Zeit der kosmischen Weltenwende.

Der Anblick ist grausig. Die Geistflämmchen im Stoffe flackern nur noch in Düsterkeit und Nebel.

Aber ein Licht leuchtet, und schrittweise dieses Licht guten Willens zu suchen und im rechten Suchen zu finden, erkennen wir die Ursachen, die den Kampf der Ideologien schüren, um sich zur Manifestation zu bringen.

Was so ein jeder auf seinem Lebenspfad erlebt, im Alltag erfährt und selbst verwirklicht, ergibt großumrissen ein Abbild im kleinen der Menschheitsgeschichte, einen Paradezug unvergeßlicher und eindrucks-voller Ereignisse, die Spuren zu hinterlassen durchaus nicht verfehlen. Wir erleben menschliches Märtyrertum, Sturz und Aufstieg der Seelen, Tragödien und Komödien, Possen von Banalität, wie Narrengeschichten, .... bei dem Allen der Mensch sich im Mittelpunkt stehend fühlt, sein Ich das Sein um sich beherrschend.

Durch diese Einstellung aber gerade stürzte der Mensch, blieb unvollkommen wie alles, was menschlich und demzufolge erdgebunden ist. Nun schreit er um Hilfe aus seiner Not und findet niemand, der ihm hilft. Hin und her von Trugschlüssen, Verzweiflung, und Wut gerissen, vermeint er in der Oberflächlichkeit seiner inneren Einstellung, daß letzten Endes alles Leben so weiterläuft, wie es lief, er weiter seinen Lastern fröhnen kann.

Nur wenige beginnen, langsam zu fragen: Ist unsere Kultur alt oder jung? Ist der Verlauf der Geschichte, besonders der jüngsten Geschichte der Kampfaustragung der Ideologien, die Höchstleistung eines kindhaften, gereiften, oder abgelebten Stadiums? Sind ihre Auf- und Nieder, Anstieg und Sturz ihrer Dynastien und Reiche nur Phasen kindischer Aufruhre und krankhafter Verwirrungen oder sind sie periodische Bewegungen in einem vorausbestimmten Zyklus von Wachstum, Bestehen und Wiederverfall?

Durch Jahrtausende menschlicher Geistentwicklung noch bestand der Glaube, wie er noch bei Erleuchtung Verweigernden besteht, daß die Geschichte des Menschengeschlechtes auf Erden mit der Erschaffung von Adam und Eva im Paradiese begann, das sie im Land des Euphrat und Tigris gelegen wähnen. Auch begnügt sich ihr an Raum und Zeit gebundenes Verstandeswissen mit der falschen Theorie menschlicher Forschung, daß das Zeitalter Adams, also des ersten Menschen, mit dem dreiundzwanzigsten September Anno 4000 vor Christus seinen Anfang nahm! (l2)

Wie diese Annahme nicht nur ein geschichtlicher, sondern auch dogmatischer Irrtum ist, ist es ein gleicher auch der Glaube jener, die an eine „Zweite Wiederkehr“ Christi ihre Hoffnungen knüpfen. Diese Gläubigen zählen heute Millionen, sich rühmend „gut“ zu sein und das Recht beanspruchen zu dürfen, dank ihres Glaubens an die Wiederkehr Jesu, sich Sitze im Paradies gesichert zu haben - bedauernswerte Gläubige, die in kindischer Unwissenheit und Starrheit, Belehrung nicht annehmen wollen, durch Dogma sich ketten.

All diese haben nicht die Zeichen der Zeit erkannt, den Rettungsanker erfaßt, den ihnen der Künder der Gralsbotschaft (23) in der Stunde größester Menschheitsnot zuwarf. Sie gehören zu der Spreu, die verworfen wird, auf daß sich eine uralte Weissagung erfülle!

Es lebten weder Adam noch Eva auf dieser Erde, noch war der Garten Eden auf diesem Planeten gelegen. Auch ist der Glaube an das zweite Kommen des Gottessohnes nichts als eine Illusion! Sämtliche Mitglieder der „Britischen Israeliten“, der „Christodelphianen“, der „Adventisten“ (34), wie der „Zeugen Jehovas“, (45) um nur einige wenige zu nennen, sind auf falschem Glaubenswege.

Das sogenannte „Zweite Kommen Jesu“, von Wunschträumern in phantastischer Weise erfaßt, fand in der Offenbarung der Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ Erfüllung, die der Menschensohn Abdruschin Parzival Imanuel Oskar Ernst Bernhardt vollzog.

Glaube dies, wer es zu glauben vermag, denn auch in diesem Geschehen erfüllet sich das Gotteswort, das Jesus zu Pilatus sprach:

„Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme!“(16)

So hören sie auch die, welche nach dem Erdentod in die jenseitigen Gefilde treten, wo Gehirn und Verstand sie nicht mehr belasten, wo nur ihr feinstofflicher Körper, sowie ihr Geistkern in der Wahrheit der Gottgesetze schwingen.

Lassen wir in Folgendem einige Geschehen der Geistentwicklung auf Erden wie eine Laterna magica an unseren Augen vorüberziehen.

Da lebten in der Menschheitsfrühlingstagen, vor vielen, vielen Erd-epochen - wie Gralswissen bekundet - Hjalfdar und Holda, die ersten irdischen Geistgesandten, mit ihren Flammen die Materie zu durchglühen und ihren Mitmenschen das Licht von oben zu vermitteln. (27)

Hjalfdars spätere und letzte Inkarnierung erfolgte zu Lebzeiten des Gottessohnes Jesus, während der er den Namen Johannes trug. Er wurde der Lieblingsjünger des Erlösers.

Doch um seinen Lauf durch die Schöpfungen beschließen zu können, wirkte der Geist des Geschaffenen zur Erfüllung seines letzten Dienstes an der Menschheit noch einmal von jenseits Raum und Zeit, indem er einer Berufenen des Menschensohnes auf Vomperberg seinen Schöpfungsbericht medial übermittelte. Dies vollendet habend, ging er ein in seiner Heimat Urlicht, Patmos, die Insel der Erleuchtung.

Wiederum erst nach Erdepochen folgten die auch wissenschaftlich anerkannten Zeitalter, von Erdgelehrten verschieden benannt, von denen das „neolitische“ Zeitalter als der Urbeginn organisierten Gemeinschaftslebens betrachtet werden darf, für das eine das längste Ausmaß erlaubende Verstandestheorie eine Zurückdatierung zwanzig bis dreißig-tausend Jahre erlaubt. Aber auch diese Theorie ist nicht stabil, seit längerer Zeit schon erheben sich Stimmen aus Forscher- und Gelehrtenkreisen, die mit Hunderttausenden, ja Millionen Jahren für Lebewesen auf Erden rechnen.

Was den bisher historisch anerkannten Menschheitsbeginn betrifft, der aus Inschriften und Denkmäler Mesopotamiens, Ägyptens und anderer Kulturstätten ersehen wurde, deckt die christliche Zeitrechnung rund sieben Jahrtausende. Aber auch durch solche ist die Wahrheit über den Zeitbestand der Erde mit sie bewohnt habenden Menschen durchaus nicht erwiesen.

Ein gleiches betrifft Atlantis, den gesunkenen Erdteil. Alle Verstan-destheorien haben hierüber versagt, waren wie ein Tropfen in das Meer des Ozeans.

Steht nicht auch schon in der christlichen Bibel zu lesen, daß die Kolosse der Pyramiden für Moses und Israel uralte Monumente waren, so alt wie für uns der Parthenon von Athen oder Tempel von Rom! Vom Alter der Sphinx soll gar nicht gesprochen werden, deren Ursprung in Zeiten taucht, die unergründlich sind.

Das Wirken Jesu hätte ein Eckstein in der Geistentwicklung der Menschheit sein sollen und auch werden können, wäre der Mensch nicht so damals unter Luzifers Bann gestanden.

Sind doch viele der Erdkreaturen sogar unter das Niveau eines Tieres gesunken. Was ein Tier im reinsten Trieb im Schwingen des Natur- oder Gottgesetzes tut, wie es seine Jungen hegt und pflegt, verrichtet der Mensch in unnatürlicher Gier, vom Verstande verseucht, und somit den kosmischen Gesetzen spottend.

Anti-Christ brachte sein ruchloses, erbarmungsloses Zerstörungswerk zur Höhe des Triumphes, und erlaubte Heerscharen entmenschter Geister aus den Tiefen von Pergamos auf den Erdplan zu fluten, menschliche Egos, die dem Weltenteil Ephesus (l8) Fremdlinge sind und nur zufolge der tierischen Gelüste bei Zeugungen auf Erden inkarnieren konnten.

So tauchte im Kreislauf der Äonen das Zwanzigste Jahrhundert aus dem Strom der Zeit.

Um 1875 erstand im Reigen kosmischer Tage der Tag, da Parzival zum zweiten Mal auf Erden geboren wurde. Die Ausstrahlung seines machtvollen Gotteskernes - der kein Menschengeist war- wurde zum Anlaß anhebender Meinungszwiste und Plänkeleien, die sich im Laufe der Jahre steigernd immer mehr zu Geistkämpfen, den großen Auseinanderset-zungen der Ideologien, ja religiöser Bekenntnisgruppen und ganzer Religi-onen, auswuchsen.

Der erste Weltkrieg kam und legte Europa in ein Trümmerfeld. Schon mitten in ihm, besonders aber während der Nachkriegszeit brach die Bestie im Menschen los. Alle Banden der Leidenschaften lösten sich. Vermessene Übergriffe der Sieger, Rachegelüste in den Reihen der Besiegten, wohlbe-rechtigte Ängste, Furcht und Mißtrauen in den Ländern der Erde, kriegsmitbeteiligt oder neutral verblieben, hielten alle Ratschläge der Weisheit und Gerechtigkeit in Schach und untergruben die Hoffnungen auf eine „Neue Weltordnung“ unter dem Protektorat der internationalen, ihren Sitz in Genf habenden „League of Nations“ .

Von Krankheit, Seuche und Hunger genährt hub Schritt um Schritt das große Sterben an, Selbstmorde häuften sich, und viele alte Kämpfer für Wahrheit und Licht hauchten ihr Leben aus.

Das Monstrum des Dunkels, wirksam in des Menschen dunkelsten Instinkten, erlahmte mitnichten, seine gepeinigten Opfer zum Wahnsinn zu treiben, und höhnisch ihrer lachend, gewann das Ungeheuer am Ende den Kampf - für eine Zeit! (l9)

In diesen Tagen der höchsten Menschheitsnot überließ der Allschöpfer dem Fürsten der Finsternis alles Leben, gab ihm frei den Weg zu der Menschheit in Chaos und Tod. Die Unterschiede schwanden wie Spreu im Winde, Gut und Böse vermengte sich, Reich und Arm verblaßte, Seelenadel wurde mit Füßen getreten, List und Schlauheit ein Altar errichtet, Geistesarbeit unterschätzt, Versandesklügelei mit Gold gewogen Muskelleistungen über alles gewertet.

Jene Phase gottgewollter Entscheidung hub an, von welcher der Seher in seiner Offenbarung aus Höhe von Patmos geweissagt hat, vor Jahrtausenden die Zeit des Menschensohnes auf Erden schauend.

Der zweite Weltkrieg brach an. Unendlichen Jammer, berghohes Leid, unbeschreibliche Grausamkeit brachte sein Wüten, Ruin alles Bestehen-den, Armut dem Wohlstand, Enttäuschung der Hoffnung, Verrohung, Versklavung der Erdenkreatur. Doch Frieden ward nicht! Auch nicht nach seinem Ende. Und wer Augen hat zu sehen und Ohren zu hören formt sich die Meinung über Schicksal und Zukunft des Menschengeschlechtes.

Unsere jetzige Epoche wird vielfach das Zeitalter der Wissenschaft benannt. Beiden Begriffen steht das Attribut der Schaffung der Atom-bombe zu. Die Atombombe bestimmt die Eigenart dieser Zeit. Diese wie-derum steht unter dem Eindruck einer Ideologie, die alles bekämpft und nur sich selber gelten läßt, die eines Diktators Gewaltherrschaft verkör-pert, der Antichristentum präsentiert. Die Atombombe ist geeignet, das physische Mittel einer endgültigen Kampfaustragung zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkel, Wahrheit und Lüge für die gesamte Menschheit zu werden.

Kein Mensch mahnte mehr vor der Katastrophe eines zukünftigen Krieges als Professor Albert Einstein, der weitbekannte Physiker und unermüdliche Forscher in den Vereinigten Staaten. Er wies darauf hin, daß in einem künftigen Krieg mindestens fünf Sechstel aller Menschen zugrunde gehen würden, und hat gesagt:

„Wer glaubt, sich in den Tiefen der Bergwerke vor den Feuerstürmen der Todesstrahlen retten zu können, wird entweder durch den Mangel an natürlichem Sauerstoff ersticken oder durch die Wasserfluten, die über weite Länder hinwegbrausen, ertrinken. Und wer glaubt, vor den Spring-fluten auf der Höhe der Berge Rettung zu finden, wird dort verdursten, verhungern oder verdorren und verbrennen, auch wenn er noch so tief im Innern der Berge Zuflucht suchen würde. “

Eine ältere Weissagung für die nahe Zukunft lautet:

„Im Herbst des Jahres 1953 bricht der größte Krieg in sich zusammen. Keine Armeen bleiben zurück. Die Besatzungstruppen, vom Hauptteil ihrer Heimat abgeschnitten, schwinden dahin und versickern wie Wasser im Sande. Sich selbst zu Generälen erhoben habende Usurpatoren marschieren. von Flecken zu Flecken, besser gesagt, Ruinenhaufen zu Ruinenhaufen. Sie befehligen fünf Mann, einen Trommler, einen Dieb, einen Schulbuben. Einen mit einem Grammophon unterm Arm und einen Fünften, den keiner kennt. Bei dem allgemeinen, unbeschreiblichen Zusammenbruch alles Bestehendem nimmt das dritte Völkerringen ein jähes Ende. Trotzdem kommt es noch unerwartet und kein Überlebender vermag zu stammeln, wo der letzte Schuß gefeuert wurde.“

Aus vorstehender Weissagung läßt sich folgern, daß alle Menschheit in Ost und West, Nord und Süd die Worte des Eingangsspruches:

„Alle, welche die Freiheit lieben, müssen die Meinung vertreten, daß Regieren keine Wissenschaft ist, sondern eine Kunst, wobei die Mitarbeit eines freien Volkes unerläßlich ist!“

nie zu verstehen und zu leben imstande war, ja, imstande sein wird. Es dürfte auch das sich als wahr erweisen, daß sie unfähig war und noch ist, den echten Begriff von „Freiheit“ und „frei sein“ zu erkennen.

Wer ist überhaupt „frei“? Wer darf sich echter „Freiheit“ erfreuen? Die einzige Antwort hierauf gibt der Weltenlehrer, sie als „Abdruschin“ in seiner Gralsbotschaft also prägend:

„Frei ist nur der Mensch, der in den Gesetzen Gottes lebt!“

„Nur wer den Gotteswillen kennt und darnach lebt, ist wirklich frei!“(l10)

„Demut ist Freiheit! Nur in der Demut liegt die echte Freiheit jeden Menschengeistes!“

„Wissen aber ist Demut! Wo keine Demut ist, dort ist auch niemals wahres Wissen!“ (211)

Als Epilog diene:

„Nur, wenn die Gralsbotschaft Abdruschins ihr letztes Wort gespro-chen und damit jeden im Stoff inkarnierten Menschengeist erreicht haben wird, ist alle Erdenmenschheit Rettung oder Verwerfung sicher!

Wie die Sphinx steht das Wort „Im Lichte der Wahrheit“ vor jeglicher Menschenseele, ein bekennendes „Ja“ oder ablehnendes „Nein“ heischend.

Würden sich die Menschen, die demütig die Wahrheit suchen und sich mühen, die Heiligen Gesetze des Allmächtigen zu leben, um Frieden zu finden, zu dem neuen Gotteswort bejahend einstellen und voller Vertrauen dem Heiligen Gral folgen, der das Wort verkündet - wahrlich, das Grals-evangelium würde auf Erden triumphierend siegen!“


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1 (1) Schärfste Form des Marxismus, Lehre des internationalen Sozialismus. - Von Mussolini gegründete italienische nationalstaatliche Bewegung. - Bewegung der nationalspanischen Erneuerung des Caudillo Franco. - Betontes und selbstsicheres Volkstum - Staatsbewusstsein der NSDAP, von Adolf Hitler ins Leben gerufen.

2 (1) Lehre von der Botschaft der Großen Pyramide von David Davidson.

3 (2)Abdruschin, Vomperberg, Tirol.

4 (3) Gründer: William Milles, geb. Pittsburg, U.S.A, 1782.

5 (4) Gründer: Charles Taze Russel, geb. Pittsburg, U.S.A. 16. Febr. 1852

6 (1) Ev. Johannes, Dap. 18, Vers 37. „

7 (2) „Ephesus“ erschienen im Verlag „Der Ruf“ GmbH München.

8 (1) Die sieben Weltteile der Nachschöpfung, durch die Gralsbotschaft Abdruschins bestätigt: Smyrna, Thyatira, Philadelphia, Sandes, Laodicea, Ephesus, Pergamos, Vergl. Offenbarung Johannes in der christl. Bibel kap. 1 - 3.

9 (1) Offenbarung w es Kap. 12, Vers 9,12 u- 17. Kap. 16, Vers 14. Vergl, auch „Rufe aus der, Urschöpfung“ Die Offenbarung, S. 178.

10 (1)-„Nachklänge“ zu ILdW., Vortrag 20, „Ergebenheit“. S. 130.

11 (2) „Nachklänge“ zu ILdW. Vortrag 34, „Es ist vollbracht!“ S. 243.

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